Wasserstoff wird im Allgemeinen als ein zentraler Baustein der Energiewende angesehen. Immer wieder wird Wasserstoff als potentielle Lösung für verschiedene Probleme und Engpässe gehandelt. Dabei ist gerade die flächendeckende Bereitstellung in den unterschiedlichen Bereichen in der jeweils benötigten Menge eine enorme Herausforderung, bei der kaum ein Weg an Importen von Wasserstoff und dessen Derivaten vorbeiführen wird. Auch vereinzelte Industrieunternehmen positionieren sich nun in diesem Bereich, sei es in der Eigenerzeugung, der Mobilität oder Wasserstofftankstellen der Vorkehrung an Prozessanlagen.
In einem neuen, kontinuierlich angelegten Erfahrungsaustausch-Format möchten wir uns mit den Teilnehmern über die Fragen wie: "In welchen Bereichen ergibt der Einsatz Sinn? Wo besteht eine passende Infrastruktur? Wie sieht der regulatorische und finanzielle Rahmen aus? Wie steht es um die Verfügbarkeit?" diskutieren. Auch die Substitutionsmöglichkeit von erdgasbasierten Industrieprozessen oder eine mögliche Eigenerzeugung und -distribution der Zukunft, sollen Themen der Veranstaltungen sein. Ziel soll sein, Unternehmen der Branche einen praxisnahen und dauerhaften Austausch zu ermöglichen: zu aktuellen und zukünftigen Anwendungsfeldern, H2 Erzeugungspotenzialen, Verfügbarkeiten, Fördermöglichkeiten, konkreten Projekten und politischen Rahmenbedingungen.
Beim nächsten Termin am 10. März 2026 wird der Fokus auf der Transformation industrieller Prozesse liegen, also auf der Umstellung von Verbrennungsprozessen fossiler Energieträger auf RFNBO bzw. Wasserstoff sowie auf der Elektrifizierung der Prozesse.
Weitere Informationen gibt Ihnen Dr. Christian Haubach (haubach@vci.de)
